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CHAMPIONS LEAGUE

Sensationell! Bodö/Glimt wirft Inter raus

krone Sport

Inter Mailand ist auf dem Weg ins Achtelfinale der Champions League gescheitert. Der Vorjahresfinalist verlor am Dienstag im Play-off-Rückspiel gegen Bodö/Glimt vor eigenem Publikum 1:2 und zog nach dem Auswärts-1:3 überraschend deutlich mit 2:5 den Kürzeren.


Neben dem norwegischen Vizemeister, der im Play-off der Qualifikation Sturm Graz bezwungen hatte, schafften auch Newcastle United und Bayer Leverkusen den Aufstieg.

Bild: AP/Jon Super

Newcastle hatte schon vergangene Woche mit einem 6:1 gegen Karabach Agdam die Vorentscheidung herbeigeführt, das Heim-Rückspiel endete mit einem 3:2-Sieg. Damit sind sechs englische Teams im Achtelfinale dabei. Keine Tore fielen in Leverkusens Heimspiel gegen Olympiakos Piräus, die Deutschen machten dank des Auswärts-2:0 das Rennen. Die Achtelfinal-Auslosung findet am Freitag in Nyon statt.

Bild: GEPA

Mangelnde Inter-Effizienz
Inter erarbeitete sich im San Siro von Beginn an ein klares Übergewicht, war aber im Abschluss nicht effizient genug. Gäste-Tormann Nikita Haikin rückte mehrmals in den Mittelpunkt, wehrte etwa einen Schuss von Federico Dimarco (12.) und Kopfball von Davide Frattesi (28.) ab. Dazwischen war ein Thuram-Schuss übers Tor abgefälscht worden (15.). Auch nach dem Seitenwechsel drängten die in der Serie A nach zuletzt sechs Siegen und mit einem Zehn-Punkte-Vorsprung auf Lokalrivale AC Milan vor dem Meistertitel stehenden Italiener auf den Führungstreffer.

Bild: AFP/ANDREAS SOLARO

Der fiel allerdings entgegen des Spielverlaufs auf der anderen Seite – dank eines Inter-Geschenks. Der kurz zuvor wegen einer blutenden Wunde verarztete Innenverteidiger Manuel Akanji bediente nach einem Haken zurück und missglückten Rückpass Bodös Ole Blomberg. Dessen Schuss konnte Yann Sommer noch parieren, gegen den Nachschuss von Jens Petter Hauge (58.) war er aber machtlos.

Akanji hätte seinen Fehler bei einem Stangentreffer (69.) beinahe ausgebessert, wie im Hinspiel hatte Inter mit Aluminiumpech zu kämpfen. Und es kam noch schlimmer, Hakon Evjen (72.) schloss eine sehenswerte Aktion mit dem 0:2 ab. Der Anschlusstreffer von Alessandro Bastoni (76.) fiel nicht mehr ins Gewicht.


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